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Goodgrip.de bietet seinen Kunden eine „Niedrig-Preis-Garantie“ auf alle Reifen für Nicht-Online-Händler. Darüber hinaus können wir Ihnen eine riesige Auswahl an Reifen, schnelle Lieferung von Reifen und immer eine Werkstatt in Ihrer Nähe anbieten! Und besonders stolz ist Goodgrip.de auf seine „Zufriedene-Kunden-Garantie“ – sollte Ihnen einmal wider Erwarten ein bei uns bestelltes Produkt nicht gefallen, so können Sie dies jederzeit ohne Angabe von Gründen wieder an uns zurücksenden. Unser Kundenservice steht Ihnen gerne unter folgender Nummer zur Verfügung: 0800 188 8041.
Wenn Sie Reifen kaufen, gibt es viel zu bedenken. Nachfolgend erörtern wir alles, was mit Autoreifen zu tun hat, reden über Reifen und deren Aufbau, die verschiedenen Arten von Reifen und was zu beachten ist.

Wie ein Reifen entwickelt wird
Bei der Reifenproduktion werden viele und komplexe Materialen verwendeten. Reifen enthalten oft über 200 verschiedene Inhaltsstoffe, Stahl und Gummi sind heute fast immer eingerechnet. Bei der Herstellung von Autoreifen versucht man immer die Eigenschaften wie Reibung, Kraftstoffverbrauch, Fahr- und Steuergefühl zu verbessern. Außerdem wird versucht die Optimale Qualität, Leistung und das Aussehen zu maximieren. Heutzutage sind fast alle Autoreifen Radialreifen. Ein Radialreifen hat kleine Fäden, die im rechten Winkel zu den Felgen laufen. Außerdem haben sie eine Verstärkung in Form von Stahl unter der Lauffläche. Radialreifen anpassen sich schneller auf einer unebenen Fahrbahnen dabei haben sie auch eine längere Haltbarkeit als normale Reifen.

Reifenprofil
Neben der internen Struktur ist die Profilgestaltung von Reifen sehr wichtig. Es gibt verschiedene Reifenprofile - für Winterreifen, Sommerreifen und Ganzjahresreifen (auch Allwetterreifen genannt), für Reifen die auf glatten Eisflächen oder auf nassem Schneematsch verwendet werden sowie für Reifen die auf trockener Fahrbahn fahren. Es gibt auch Reifen die erst bei hohen Temperaturen, z.B.: Rennreifen, Ihr maximales Potenzial entfalten können. Jeder Reifenhersteller versucht sein eigenes spezielles Profil zu entwickeln. Das perfekte Reifenprofil existiert allerdings nicht, da dies stark von der Nutzung des Reifens abhängt sowie den jeweiligen Trendeinflüssen.

Ein Reifenprofil hat verschiedene Teile: Es gibt z.B.: die Lauffläche, Absätze, Spuren und jeder Teil hat seine eigene wichtige Funktion und Rolle. Zum Beispiel sind die Absätze am Rande des Reifens für den Reifengriff auf dem Asphalt wichtig, während die Spuren in der Mitte des Reifens dazu da sind evtl. Fahrbahnwasser in eine sicheren Weise von der Mitte des Reifenprofils nach Außen zu leiten.

Reifen für verschiedenen Jahreszeiten
Es gibt spezielle Reifen für den Winter und spezielle Reifen für den Sommer. Die Sommerreifen sind angepasst für nasse oder trockene Temperaturen ober den Gefrierpunkt, während Winterreifen für kältere Temperaturen unter den Gefrierpunkt angepasst sind. Darüber hinaus kann man auch sogenannte Ganzjahresreifen erwerben.

Winterreifen
Generell kann man sagen, dass der Wechsel zu Winterreifen über einen Zeitraum von Oktober bis Ostern von Sicherheitsexperten empfohlen wird.

Gesetzliche Regelung zu Winterreifen
Die bisherige gesetzliche Regelung zur Verwendung von Winterreifen war unzureichend. Insbesondere war nicht klar geregelt, welche Eigenschaften ein Reifen im Winter haben muss und bei welchen Witterungs-verhältnissen er erforderlich ist. Deshalb wurde eine Konkretisierung des § 2 Abs. 3a StVO vorgenommen, die (als Übergangslösung) auf die Richtlinie 92/23/EWG verweist. Diese StVO Änderung stand am 26.11.2010 auf der Tagesordnung des Bundesrates und ist inzwischen in Kraft getreten. Allerdings beschreibt auch die Richtlinie 92/23/EWG die Eigenschaften von M+S-Reifen ("auf Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften als normale Reifen") nicht hinreichend konkret, als Übergangsregelung ist dies aber akzeptabel. Die weitergehende EU-Verordnung Nr. 661/2009 wird – jedoch erst ab 01.11.2011 - die Anforderungen an den Winterreifen klarer definieren. Die entsprechenden Reifen sollen mit einem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) gekennzeichnet werden. Gleichzeitig bleibt die RL 92/23/EWG bis 1.11.2017 gültig. Für alle auf dem Markt befindlichen Reifen besteht Bestandsschutz.

Generell kann man sagen das ein Verbot der Nutzung von Sommerreifen bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ besteht sowie die damit einhergehende Verpflichtung, dass bei den vorher genannten Wetterverhältnissen nur solche Reifen gefahren werden dürfen, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem auf Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen (Winterreifen, Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen, die typischerweise eine M+S-Kennzeichnung und/oder eine entsprechende Kennzeichnung mit dem Bergpiktogramm/Schneeflocke tragen, erfüllen diese Anforderung).

Sommerreifen Spätestens nach Ostern sollten Sie die Reifen an Ihrem Fahrzeug wieder zu Sommerreifen wechseln. Bitte bedenken Sie, dass Winterreifen sehr schlechte Bremswirkung auf warmen Asphalt haben!

Reifen Luftdruck
Sie sollten den Luftdruck in Ihren Reifen so oft wie möglich überprüfen. Dies ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil Ihrer Fahrsicherheit sondern auch der Wirtschaftlichkeit bei der Fahrzeughaltung. Wenn der Luftdruck unter der Empfehlung liegt, wird der Reifen schneller verschlissen und der Reifen kann an den Seiten schief abgefahren werden. Wenn Ihr Luftdruck 20% unter der Empfehlung liegt, verkürzt das die Lebensdauer eines Reifens mit 25%.
Bei einem Luftdruck 30% unter der Empfehlung verkürzt sich die Lebensdauer sogar um die Hälfte. Bei einem Reifen mit niedrigem Luftdruck verbrauchen Sie mehr Treibstoff. Natürlich sollten Sie nicht einen zu hohen Druck in den Reifen haben.
Prüfen Sie Ihren Luftdruck mindestens einmal pro Monat. Reifen verlieren langsam Luft und daher sollten Sie den Druck in jedem Reifen mehrmals pro Saison erhöhen. Mit welchem Luftdruck Ihre Reifen optimal fahren finden Sie in Ihrem Auto-Handbuch, oder im Tankdeckel Ihres Fahrzeuges. Andernfalls können Sie sich an Ihre Werkstatt oder an einen Reifen-Shop wenden!

Die Tiefe des Reifenprofils
Wenn das Profil auf eine Höhe von 1,6 Millimeter abgefahren ist sollten neue Reifen montiert werden. Allerdings empfiehlt der ADAC, dass die Reifen niemals bis zu einer Profiltiefe von 1,6 mm abgefahren werden: ADAC-Versuche zeigen, dass bereits unter ca. 3 bis 4 mm die Haftung, insbesondere bei Nässe und Schnee, deutlich abnimmt!

Bitte bedenken Sie auch, dass ein tiefes Reifenprofil einen besseren Griff auf der Straße hat. Dies gilt für Winter- und Sommerreifen. Insbesondere im Sommer bei Nässe wird die Gefahr von Aquaplaning kleiner.

Geschwindigkeitsindex des Reifens
Der Geschwindigkeitsindex ist auf der Seite des Reifens eingeprägt – z.B.: Reifenbezeichnung „195/65-R15 H“ ist H der Geschwindigkeitsindex für diesen Reifen, was max. 210km/h bedeutet. Klicken Sie hier um zu der Tabelle auf unserer Webseite zu kommen.

Ein Reifen der für den Winter geeignet ist, hat oft einen niedrigeren Geschwindigkeitsindex als ein Sommerreifen, weil Winterreifen aus weicherem Gummi bestehen und ein tieferes Profil haben, und deshalb nicht so stabil bei höherer Geschwindigkeit sind.

Reifen Dimensionen
Auf der Seite eines jeden Reifens sind die Dimensionen eingeprägt. Wenn wir das „195/65/R15 H“ als Beispiel wieder aufgreifen, so wird mit der Zahl 195 die Reifenbreite in "mm" gemessen, und 65 zeigt das Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnittes in Prozent. Der Fachmann spricht hier auch von "Serie 65" oder "65-er ... Reifen". Ein /50 bedeutet dann, dass die Reifenhöhe halb so groß ist wie die Reifenbreite. Mit "fallenden" Verhältnis-Zahlen wird die Reifenflanke immer niedriger – übliches Erscheinungsbild sportlicher PKW. Der Buchstabe R gibt an, dass es ein Radialreifen ist, und die Zahl 15 steht für den Felgendurchmesser und wird in Zoll angegeben. Oft ist eine Zahl zwischen 15 und H eingeprägt, dies ist der Lastindex welcher angibt wieviel Maximalgewicht der Reifen tragen kann. Darüber findet man häufig eine Seriennummer und ein Datum. Steht dort z.B.: „3003“, so bedeutet dies das der Reifen in Woche 30, im Jahr 2003 produziert worden ist.

Reifen Lagerung
Reifen sollten in kühlen, trockenen und dunklen Räumen gelagert werden. Die Sonnenstrahlung verkürzt schnell die Lebensdauer eines Reifens. Oftmals werden Reifen in Containern aufbewahrt – dies ist nicht yu empfehlen, da es im Sommer in Containern sehr heiß werden kann und damit die Reifen-Lebensdauer verkürzt wird! Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre Reifen kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden. Kommen die Reifen oft in Kontakt mit Sonnenlicht und Wärme, so wird die Lebensdauer verkürzt.

Verschiedene Reifenmarken
Es gibt viele verschiedene Hersteller von Reifen. Hier ist eine kleine Auflistung der häufigsten Markennamen:
Nokian Reifen, Continental Reifen, Gislaved Reifen, Goodyear Reifen, Dunlop Reifen, Hankook Reifen, Kumho, Michelin, Pirelli, Duro, Nankang, Triangle, Bridgestone und Marangoni.

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